|
Serpula lacrymans - Der echte Hausschwamm
 
  
Klassische „Fehlsanierung“- und was daraus
entstehen kann
Wohnhaus und Anbau sind massiv errichtete Gebäude.
Es handelt sich um einen Ziegelbau mit Holzbalkendecken in den oberen Geschossen.
Die Kellerdecke besteht aus Betonhohldielen in Stahlträger eingelegt.
Auf diesen sind Lagerhölzer angeordnet, die die Dielung tragen. Die
Bürodecke wurde mit Spanplatten belegt, auf diesen wurde Auslegware
verklebt.
Im Zuge dieser Gebäudesanierung vor ca.
10 Jahren wurde der Kelleraußenzugang als einziger Zugang zu dem
befallenen Kellerraum mit Mauerwerk verschlossen. Somit entstand ein vollkommen
verschlossener Raum. Einzig eine kleine Luftöffnung vom Treppenhaus
war noch vorhanden. Über diesem Keller befindet sich ein Büroraum.
Büro
Der Büroraum unterliegt einer normalen
Nutzung. Auf dem Teppichbelag an der aufgehenden Außenwand rechts
neben der Heizkörpernische bildete sich ein Fruchtkörper des
Hausschwammes, ca. 15cm im Durchmesser. Die frisch verputzte Wand ist bis
4cm Höhe mit befallen. Unter dieser Heizkörpernische befindet
sich der ehemalige Kellereingang
Fruchtkörper Hausschwamm
Keller
Der Kellerraum konnte erst nach Öffnen der Treppenhauswand
betreten werden. Es handelt sich um das ehemalige Waschhaus. Der gesamte
Raum ist mit Bauschuttresten wie Putzsäcke, Elektroinstallation,
Styropor und Dämmwollreste, Gussheizkörper, Foliensäcke
nicht definierbaren Inhalts bis ca. 1,5m Höhe gefüllt. Büromöbelreste,
alter Hausrat, ein Handwagen ergänzen den Müllberg.
Der gesamte Müllberg ist vom Hausschwamm überwachsen. Die
Wände sind umlaufend bis zwischen 1,0m und bis zur Kellerdecke vom
Hausschwamm befallen. Die Decke zeigt im Innenwandbereich und am Unterzug
großflächige Befallsstellen.
Seite 2 >>
<<zurück
|