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Gewendelte Holztreppe  [Diashow]

Der Einbau einer Holztreppe in einem Einfamilienhaus sollte für eine Fachfirma eigentlich kein Problem darstellen. Wie man sich irren kann, zeigt dieses im folgenden Text stark gekürzte Beispiel: 
Das Einfamilienhaus ist zwischen den Etagen mit Holztreppen, die als Wangentreppen ausgeführt sind, verbunden. Vom Kellergeschoss bis zum Dachgeschoss erstrecken sich im Antritt gewendelte, einläufige, offene Treppen. 
In die Wange der offenen Treppenseite wurden die senkrechten Geländerstäbe eingelassen und auf ihnen ein handelsüblicher Handlauf durch einlassen und verleimen befestigt. Im Deckenöffnungsbereich wurde das Wangenholz durch eine Grundleiste ersetzt, die mittels Schraubverbindung im Fußboden befestigt ist. An den Drehpunkten und am An- und Austritt sind Geländerpfosten eingebaut. Die Geländer der Treppenaugen sind 85 cm hoch, gemessen von der Oberfläche des Fertigfußbodens zur Oberkante des Handlaufs. Das Geländer der Kellertreppe ist 90 bis 91 cm hoch und das Geländer der OG- Treppe ist nicht parallel zur Treppenlinie eingebaut. Die Höhe verändert sich zwischen 85 und 90 cm. Die Geländerhöhe des Treppenaugengeländers im Erdgeschoss ist ebenfalls unterschiedlich. 
Im Deckenöffnungsrandbereich der Kellertreppe wurde eine lichte Durchgangshöhe von 1,93m festgestellt. 
Der Handlauf des oberen Geländerteiles der Kellertreppe ist leicht gekrümmt und der zweite Geländerstab der Kellertreppe ist herausgebrochen. Alle Geländerstäbe des oberen Geländerteiles lassen sich ohne Mühe aus der oberen Halterung herausbiegen. Im unteren Teil des Geländers sind die Stäbe ebenfalls zu kurz. 
Im Obergeschoss wurde das Geländer auf einer Längenabwicklung von ca.2,80 m ohne zusätzlichen Pfosten als Absturzsicherung für die Deckenöffnung der Treppe eingebaut. 
Die Wangen liegen direkt an den Wänden.

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